Rabatte und Preisvorschläge

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Einen Großteil meiner Online-Zeit verbringe ich mit Antworten auf Preisvorschläge und Beantworten entsprechender Emails. Deshalb möchte ich kurz (seit wann kann ich mich denn kurz fassen?) etwas dazu schreiben.

Meine Preise werden bestens kalkuliert. Ich habe eine sehr lange Liste mit all meinen Kosten für den Porzellankeller. Damit kalkuliere ich anschließend meine Preise: Einkaufspreis plus x Prozent = Verkaufspreis. Nur so kann ich dafür sorgen, dass ich nicht in einem halben Jahr pleite gehe und auch meinen Mitarbeitern ihren Lohn auszahlen kann.

An anderer Stelle habe ich schon mal aufgezählt, welche Kosten in einem Unternehmen entstehen und an die ein Privatmann manchmal einfach nicht denkt: Personalkosten, Sozialabgaben, Krankenkasse, Verkaufsgebühren, Einstellgebühren, Gebühren für die einzelnen Shops, Gebühren für einzelne Zahlungsarten, Kosten für Fotos, Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Bürobedarf, Lagermiete, Strom, Heizung, Wasser, Kosten für PC´s, Laptops, Smartphone, Drucker, Digitalkamera, Verpackungsmaterial, Fortbildung, Versanddienste, …. Belassen wir es mal dabei.

Nun möchten die Kunden so billig wie möglich einkaufen – ganz klar, das möchte ich ja auch. Also fragen Sie nach Rabatten. Die ich gerne gebe – aber nicht 25 oder 30 oder sogar bis zu 50% und mehr. Dann müsste ich ja nicht kalkulieren, dann müsste ich meine Ware nicht mal einkaufen und könnte mir das Drumherum wie Verkaufen auch noch sparen 🙂

Die Baumarktkette „Praktiker“ ist bekanntermaßen mit ihrem Slogan „20% auf alles – außer auf Tiernahrung!“ leider auch nicht gut gefahren. Was aber Sinn macht, das sind z.B.

  • Mengenrabatte

wenn ein Kunde mehrere Artikel (und damit meine ich jetzt nicht unbedingt ZWEI             Artikel) bei uns kauft, dann brauche ich weniger Versandmaterialien und meine                 Packfrau Katja hat auch weniger Arbeit = weniger Zeitaufwand.

  • Rabatte durch Wegfall von Ebay- oder Amazon-Gebühren

wenn ein Kunde statt bei Ebay oder Amazon lieber in meinem Porzellankeller, also           unter www.porzellankeller.de einkauft, dann muss ich natürlich die                                       entsprechenden Verkaufsprovisionen nicht zahlen. Diese Ersparnis gebe ich gerne             an unsere Kunden weiter.

Und da ich meinen Porzellankeller wirklich sehr liebe, möchte ich ihn nicht nur noch lange behalten, sondern ich möchte ihn sogar noch ausbauen und erweitern. Ich hätte da noch die eine oder andere Idee 🙂

 

 

Jede Tradition hat einen Anfang

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Das Wort „Tradition“ bezeichnet laut Wikipedia die Weitergabe von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen. Sitten und Gebräuche werden von Generation zu Generation weitergegeben. Und das hat auch seinen (tieferen) Sinn.

Könnt Ihr Euch an Besuche bei Großtante Erna erinnern, wenn endlich die Zwetschgen am Baum reif waren und es am Sonntag einen selbst gebackenen Kuchen gab? Oder an das sonntägliche Kaffeetrinken bei Oma, wenn sie sorgfältig die geliebten Sammeltassen auf dem Tisch verteilte? Das gemeinsame Frühstücken an den Weihnachtsfeiertagen, wenn man stundenlang zusammen saß und quatschte? Oder an die unzähligen Geburtstagseinladungen, wenn man seine gesamte Familie zum gemeinsamen Abendessen traf und die Kinder mit Cousinen und Cousins spielen konnten?

Wenn ja: wie schön! Das sind Erinnerungen, an die man gerne zurückdenkt. Erinnerungen, die hoffentlich in Bild (und mittlerweile mit Ton) festgehalten wurden und die man seinen eigenen Kindern irgendwann mal vorspielen kann. Damit man sich noch mal erinnert, wie es „früher“ war.

Wichtig dabei ist auch die Auswahl des Geschirrs. Man will den Tisch besonders schön decken, alles soll zusammen passen und aufeinander abgestimmt sein. Das unterstreicht das Besondere von solchen familiären Zusammenkünften und weckt Erinnerungen. Nicht nur die Tradition ist wertvoll, auch das passende Geschirr sollte es sein.

Und falls dann mal die Zeit Spuren an einzelnen Porzellanteilen hinterlassen hat oder einige Gedecke fehlen, weil die Familie sich vergrößert hat, dann gibt es dafür den Porzellankeller. Wir haben uns auf ausgelaufene Dekore von Villeroy & Boch spezialisiert. Sie finden bei uns aber auch schöne Teile von anderen Manufakturen.

Und falls Sie so etwas leider nicht kennen: jede Tradition hat einen Anfang. Beginnen Sie JETZT damit.

Viel Spaß beim Stöbern in unserem Porzellankeller.

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Schönes Geschirr ist eine Lebenseinstellung

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Der Spruch „Schönes Geschirr ist eine Lebenseinstellung“ flog mir einfach so zu. Auf einmal war er da und war es wert, einmal ausgiebig darüber nachzudenken.

Es macht einen großen Unterschied, ob man seinen Kaffee aus einem Pappbecher trinkt (nicht nur, wenn man an die anschließenden Müllberge denkt) oder aus einer schönen Tasse mit passendem Unterteller. Es macht überhaupt einen großen Unterschied, ob man sich ein tolles Service gönnt, das einem so richtig gut gefällt, oder einfach das nimmt, das grad mal irgendwo im Angebot ist. Man behandelt das eine mit mehr Respekt als das andere – und man kann durchaus auch überlegen, ob man sich selbst dadurch auch mit mehr Respekt behandelt.

Sich gerne mit schönen Dingen umgeben, das ist tatsächlich eine Lebenseinstellung – eine Einstellung zum (eigenen) Leben. Frische Blumen in Frühlingsfarben, eine farbenfrohe Tischdecke, neue Kissen und Decken auf dem Sofa, … das schafft doch eine ganz andere Atmosphäre zuhause ohne dass man gleich renovieren muss. Einfach mal frischen Wind reinbringen, das tut auch „einfach“ mal richtig gut.

Vor allem hat es auch etwas mit Achtsamkeit zu tun. Den Augenblick genießen, einfach mal kurz innehalten, den Alltag mal außen vor lassen. Im Urlaub macht man das öfters, warum denkt man daheim nicht daran? Und vom Urlaub wissen wir ja auch, wie gut diese Momente der Stille und Achtsamkeit tun. Im Alltag vergessen wir es leider viel zu oft. Wir hetzen von Aufgabe zu Aufgabe und wundern uns abends, wenn wir total erschöpft auf dem Sofa zusammenbrechen und nun gar keine Lust mehr auf den spannenden Roman oder die lustige Spielshow im Fernsehen haben.

Aber man kann sich durch kleine Rituale an kurze, aber kraftvolle Pausen im Alltag erinnern. Die gemütliche Kaffeepause um 10 Uhr morgens mit dem geliebten Kaffeebecher. Der Lieblingstee aus der Lieblings-Teetasse am Abend nach vollbrachter Arbeit. Das Stück Torte am Sonntagnachmittag von dem Kuchenteller, der noch von Oma stammt. Deshalb ist Geschirr (das RICHTIGE Geschirr) auch immer eine Erinnerung wert. Man gönnt sich ja sonst nichts….

Und das Geschirr mit Erinnerungswert bekommt Ihr bei uns im Porzellankeller.

 

 

 

 

Was bedeutet für mich Lebensqualität?

20161227_124432Gestern habe ich von der Blogparade von Stefanie Ochs gelesen und seither geht mir dieser Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. Stefanie hat gefragt, was Lebensqualität für den einzelnen bedeutet und wie man sie denn im Alltag umsetzt. Und ich habe überlegt: was ist es denn, was ich mit dem Wort „Lebensqualität“ bezeichnen würde? Als allerallererstes fiel mir dazu „Auszeit nehmen“ ein. Kein Wunder, wir sind auf dem Sprung. Eine Woche Holland, eine Woche Ruhe und viel Lesen und gemütliche Familien-Qualitätszeit und Strandspaziergänge und Nichtstun ein.

Aber dann überlegte ich, was Lebensqualität denn im Alltag bedeutet. Jeden Tag. Immer wieder. Nun: mein Job ist mein Hobby. Und diese Konstellation ermöglicht mir jede Menge Lebensqualität, die ich in einem angestellten Job nicht hätte. Aber habe ich diese Entscheidung bewusst getroffen?

Vor Urzeiten habe ich mal eine Ausbildung als „Fachgehilfin in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen“, kurz „Steuerfachgehilfin“, gemacht. Die Lehrzeit war toll, ich war in einem echten Familienbetrieb und habe mich dort sehr wohl gefühlt. Aber nach der Geburt meines ältesten Sohnes und der Elternzeit in einen anderen Betrieb wechseln? Nein, das wollte ich nicht. Eigentlich wollte ich gar nicht von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr abends in einem Büro sitzen. Mit dem Beruf hatte das wohl weniger zu tun. Was ich damals aber gar nicht gemerkt habe. Wenn es jeder so macht, muss es da nicht automatisch richtig sein?

Ich überlegte damals, was schon immer mein Traum war, und habe dann eine längere Fortbildung gemacht: zuerst Abitur per Fernkurs nachgeholt (hätte man nur damals in der Schule besser aufgepasst!), dann Psychologiestudium. Als nebenberufliche Tätigkeit hatte ich damals schon meinen Porzellankeller. Porzellan sammeln, Flohmarkt, das hat Spaß gemacht. Das war Hobby. Sonntags auf den Flohmarkt gehen – Familienzeit. Auf Ebay spannende Auktionen verfolgen – Spannung pur. Sammeln von verschiedenen Porzellanserien – Suchtfaktor.

Und nach erhaltendem Diplom dann die Frage: wie geht es weiter? Noch mehr Fortbildung wollte ich nicht. Angestellt sein wollte ich auch nicht. Eigene Praxis aufmachen auch nicht so erstrebenswert. Also lieber den Porzellankeller ausbauen. Und dann irgendwann merkte ich: DAS ist Qualitätszeit. Denn das, was ich da mache, macht mir einfach Spaß. Es war gar nicht so geplant. Es war gar nicht so beabsichtigt. Eigentlich wusste ich eher, was ich NICHT will. Es war gar keine Entscheidung. Es war einfach „immer mehr von dem tun, was ich will!“

Und dazu gehören ganz viele kleine Puzzlesteine. Ich mache morgens meinen Computer nicht an, weil ich MUSS. Sondern weil ich schon total gespannt bin, welche Neuigkeiten da auf mich warten. Ich kann es kaum erwarten und mache mir damit selbst eine Freude. Da gibt es so viele interessante Leute im Internet, von denen ich gerne etwas lese. Neue Blogartikel, neue Emails, neue Infos. Grandios! Und inspirierend! Klar, anschließend kommen auch Routineaufgaben, die einfach abgearbeitet werden müssen und die nicht unbedingt Spaß machen. Aber auch immer wieder „Schnäppchensuche online“, was ich wirklich, wirklich, wirklich spannend finde. Rechnungen schreiben finde ich übrigens auch cool. Und liebe Kunden, die sich für den Kundenservice bedanken. Und Hotels/Pensionen/Kneipen, die eine Großladung Geschirr brauchen.

Mein Fazit: eine bewusste Entscheidung war mein heutiger Lebensstil nicht. Ich bin da eher reingerutscht, weil ich nicht gemacht habe, was ich nicht machen wollte, und stattdessen einfach mehr von dem gemacht habe, was mir Spaß macht. Ich sage nicht, dass es immer leicht ist. Ich arbeite viel länger und härter als ich das in einem 9 to 5 Job machen würde. Ich arbeite auch am Wochenende und an Feiertagen. Aber es fühlt sich nicht wie Arbeit an – weil es Spaß macht. Dafür habe ich an anderer Stelle wieder Freiräume, die es in einem Angestelltenjob einfach nicht gibt. Die Sonne ausnutzen an einem Werktag – einfach so. Immer Zeit haben, wenn die Kinder Zeit brauchen. Besuche von Freunden am frühen Nachmittag. Oder nach Holland fahren, ohne den Chef nach Erlaubnis fragen zu müssen 🙂 Das alles als Ganzes bedeutet dann für mich Lebensqualität.

Stefanie hat auch gefragt, wen die Welt unbedingt kennen lernen sollte, weil er/sie die Lebensqualität seiner Kunden nachhaltig verbessert. Das ist für mich gar keine Frage und ich muss keine Sekunde überlegen. Sandra Halbe von www.sandrahalbe.com hat mein Leben ein ganzes Stück besser gemacht. Weil sie mit ihrer Leichtigkeit und ihrer Lebensfreude einfach ansteckend ist. Weil bei ihr Qualität vor Quantität geht und sie auch keine Angst davor hat, mal etwas tiefer zu graben. Und weil sie ein so wertvoller Mensch ist, dass es einfach Spaß macht, etwas mit ihr zu unternehmen oder von ihr zu hören.

So, und nun: ab in den Urlaub!

Meine Erfahrungen als Käufer im Internet

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Gerade ärgere ich mich wieder total. Vorgestern kam ein riesengroßes Service an. Wunderschön eigentlich, von Villeroy & Boch natürlich, edel. Mit breitem Goldrand an Tassen (innen und außen) und Tellern. Nicht gerade ein Schnäppchenpreis, aber da wir das Geschirr noch nicht in unseren Regalen haben, freuten wir uns darauf, unseren Kunden etwas Seltenes anbieten zu können. Das Geschirr hatten wir über Ebay Kleinanzeigen gefunden und die Verkäuferin war total nett. Anschließend hatten wir dann auch telefoniert, das Geld überwiesen und als das Geschirr super verpackt in einem großen, stabilen Karton ankam, freuten wir uns schon. Dann beim Auspacken doofe Gesichter bei meinem Mann und mir. Sollte ja ein Service mit Goldrand sein – war aber ein Service mit Stellen von Goldrand. Sprich: an den allermeisten Tellern ist der Rand komplett abgerieben. An den Tassen von außen gar nicht zu sehen, dass da mal irgendwann ein Goldrand war. Lediglich die Suppenteller und Milch/Zucker sind in Ordnung. Den Rest kann man nicht gebrauchen. Natürlich sofort eine Email an die Verkäuferin geschrieben und als Antwort kam das, was in solchen Fällen immer kommt: das Geschirr wäre ja nicht kaputt (doch, ein paar Teller sind zusätzlich auch noch angeschlagen), es wäre halt gebraucht, es wäre schon älter, es wäre in einem guten Zustand, Milch und Zucker wären ja schließlich neu (klar, man hat es etwas seltsam beschrieben und ein potentieller Käufer könnte auf die Idee kommen, dass dieses Wort „neu“ sich auf alle Teile bezieht), man würde aber weder eine Rückgabe akzeptieren noch sonstwas.

Grummel, grummel, aber was bleibt uns übrig? Wegen so einem Fall zum Anwalt rennen? Mit welchem Ergebnis? Also 150 Euro in die Tonne kloppen?

Und schon kam dann gestern der nächste Ärger in Form einer Butterdose von Alt Straßburg. Ich hatte mich so gefreut, sie war nach Aussage der lieben und netten Verkäuferin wie neu. Und sie würde sie auch gut und sicher mit Luftpolsterfolie verpacken. Die Butterdose kam an – in einem Briefkuvert. Ich dachte erst, ich sehe nicht richtig. In einem wattierten Umschlag waren Unterteil und Oberteil nebeneinander (mit Luftpolsterfolie umwickelt) verschickt worden. Da wäre ich ja im ganzen Leben nicht auf die Idee gekommen, dass das jemand machen könnte. Erklärung: das Paket ist doch versichert. Hallo? Kein Versandunternehmen der Welt würde einen Porzellanartikel, der in einem Kuvert verschickt wird, anschließend ersetzen. Was sagt in so einem Fall gerne der Verkäufer: „Da kann ich ja nichts für. Schließlich ist das Paket versichert / war es ordentlich verpackt / steht ja auch Vorsicht Glas drauf“

Tja, ich weiß, dass das in meinem Job natürlich ein Risiko ist. Trotzdem ärgere ich mich immer wieder über so eine Einstellung. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich nichts dagegen machen kann, weil die meisten privaten Verkäufer kein Paypal anbieten. Ich habe schon so viel erlebt: meistens ist in den Pfefferstreuern noch Pfeffer und in den Zuckerdosen noch Zucker (und anschließend natürlich auch im ganzen Paket). Eierbecher mit angeklebtem Eigelb. Teller mit Ketchup-Resten. Seltene Kaffeebecher, die sich dann als gewöhnliche Mokkatassen herausstellen. Ganze Pakete voller Geschirr, bei dem wirklich jeder einzelne Artikel eine Macke hat. Zwei Bananenkisten umgekehrt übereinander gestapelt – eine als Unterteil, die andere als Oberteil – als Versandkarton. Schnäppchen, bis man bei Erhalt feststellt, dass zwar „6 Speiseteller“ in der Beschreibung stand, aber nur ein Speiseteller „gemeint“ war. Ganze Kaffeeservices, die ohne jegliche Umverpackung und ohne Füllmaterial in einen dünnen Karton gequetscht wurden.

 

Und gerade weil wir diesen Ärger kennen, machen wir es im Porzellankeller anders:

  • Rückgabe ist ohne weitere Erklärung möglich, wenn der Artikel wider Erwarten doch nicht gefällt oder die Maße nicht stimmen
  • sehr sorgfältige Verpackung mit verschiedensten Materialien wie Luftpolsterfolie, Schrenzpapier, Seidenpapier, Papier, Karton, Schreddermaterial
  • für jeden Artikel genaue Beschreibung mit aussagekräftigen Fotos

Reklamationen sind für uns nicht das Ende, sondern geben uns die Möglichkeit zu zeigen, dass wir einen guten Kundenservice bieten.

Wir lieben Porzellan – Sie finden es im Porzellankeller.

Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit

Nachhaltigkeit – man kann es im Duden oder bei Wikipedia nachschlagen. Wenn man will, kann man sich aber seine eigenen Gedanken dazu machen. Und wenn man noch etwas mehr will…. kann man es auch leben.

So, wie wir es mit unserem Porzellankeller versuchen. Wir halten nichts von unüberlegtem Wegwerfen und Wieder-neu-kaufen. Was alt ist, ist ja nicht gleich „schlecht“ oder „überflüssig“. Ja, das gilt auch und besonders für Menschen – man muss den Wert schätzen können. Und oft machen gerade unsere Macken uns so liebenswert.

Wem schmeckt denn tatsächlich der Kaffee aus einem Pappbecher? Ganz ehrlich? Auch wenn er „Kult“ ist und den entsprechenden Preis hat? Mir nicht, ganz ehrlich nicht. Auch einen Tee trinke ich viel lieber aus einer schönen Tasse – wobei ich auch Teekannen liebe, vor allem diese ganz bauchigen. Essen aus Plastikschalen – hm…. – nur, wenn es nicht anders geht. Auf einem Porzellanteller sieht doch alles gleich viel besser aus.

Das Prinzip Flohmarkt ist uns ja schon länger bekannt. Unsere Kinder sind dort quasi aufgewachsen 🙂 Nicht beim Verkaufen, sondern beim sonntäglichen Schlendern über jeden Markt hier in der Nähe. Erst im Kinderwagen, dann im Buggy, an der Hand, unter Aufsicht und jetzt auch gerne ganz alleine. Vor allem Brettspiele, Musikkassetten, Puppen oder Plüschtiere. Für sie ganz selbstverständlich, erst mal zu schauen, wer da noch was hat, aber nicht mehr braucht, was gerade auf der eigenen Wunschliste steht.

Und eigentlich ist das auch das Prinzip unseres Porzellankellers. Alte Schätze wieder zu neuem Leben, zu einer neuen Bestimmung zu erwecken. Dieses Geschirr liegt uns auch wirklich am Herzen. Das ist keine billige Marketingstrategie. Man merkt es alleine daran, dass es mir fast unmöglich ist, etwas wegzuwerfen, nur weil es eine kleine Macke hat. Kaputte Sachen gebe ich einer Bekannten mit, die aus den Scherben ganz wundervolle Dinge macht: Kannen, Bilderrahmen und sogar Treppen (wenn ich dich verlinken darf, sag Bescheid 🙂 ). Aber Artikel mit kleinen Macken? Vor ein paar Tagen ist mir dann der geniale Gedanken gekommen, einfach Blumen reinzupflanzen. So freue ich mich jeden Tag dran und ich habe eine Ausrede, ganz viele Blumen zu kaufen!

 

 

Flohmarkt und alte Schätz“chen“

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Kennst du das Gefühl, mit Zeit und Muße über den Flohmarkt zu schlendern? Alte Schätze entdecken. Wertvolles wieder hervorholen. Das Strahlen in den Augen der Menschen, die liebevoll einzelne Artikel begutachten, um ihnen wieder ein neues Leben zu geben. In voller Hingabe polieren, wienern und neu erstrahlen lassen.

So gehen wir im Porzellankeller mit dem guten alten Geschirr um. Liebevoll bekommt es hier bei uns den Wert, den es verdient hat, um dann in deine Hände weitergereicht zu werden. Wenn du auch ein solcher Liebhaber der guten alten Dinge bist, dann schau hinein und lass dich von unserem Porzellan inspirieren, damit der nächste Kaffeeklatsch oder das nächste Familienfest in guter Tradition weitergeführt werden kann.
– Sandra Halbe von www.sandrahalbe.com über unseren Porzellankeller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Glaub an dich selbst

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Als ich anfing, mich um Onlinewerbung für meinen Porzellankeller zu kümmern, wurde ich unsicher. In der Onlinewelt gelten bestimmte Regeln. Man macht, was alle anderen machen. Oder versucht es wenigstens. Hat man genügend Geld, dann lässt man machen. Ansonsten bucht man entsprechende Kurse, verfolgt die Webseiten der Profis, lädt Ebooks herunter und probiert aus.

Und plötzlich…. war meine Positionierung nicht mehr ganz klar. „Gebrauchtes Porzellan“ bekam einen negativen Beigeschmack. „Flohmarkt“ hörte sich an wie eine Schmuddelecke. Und irgendwie…. waren alle anderen Seiten anders als meine.

Ich „meinte zu müssen“: Freebies erstellen, weil das ja jeder hat. Stimmungsvolle Bilder bei Facebook und Instagram posten, weil das ja das Gefühl des Lesers anspricht. Aktuell eigene Verkaufsvideos posten wie im Abendprogramm von RTL, weil das ja gut verkauft.

Blödsinn!!! Ich bin ich und mein Porzellankeller ist mein Porzellankeller. Ich liiiiiiiiebe Flohmärkte. Und von dort kommt auch ein großer Teil meines Porzellanvorrates. Denn es ist so toll, am Wochenende mit der Familie und dem Hund auf (am besten noch mehreren) Flohmärkten auszuschwärmen und auf die Suche nach seltenen Sahnestückchen zu gehen. DAS ist doch das, was uns so diesen Riesenspass macht. Geht auch online – unvergessen die Abende, an denen wir alle gemeinsam vor Ebay saßen und die Sekunden mitzählen, bis die Auktion ausgelaufen ist.

Und ja, die Teile sind gebraucht – weil man sie gar nicht mehr ungebraucht bekommt. Sie sind ja nicht neu und aktuell. Sie sind aus einer anderen Zeit. Erzählen ihre eigene Geschichte. So wie der Käufer SEINE eigene Geschichte hat, warum er ganz genau dieses Teil sucht. Sie sind natürlich heil und in einem guten Zustand. Vor allem sind es aber keine Teile, die man grad mal so in beliebiger Anzahl irgendwo bestellt. Sondern Lieblingsteile, über die man sich freut, wenn man sie findet, weil man weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.

So ist auch mein Porzellankeller einfach mein „Sahnestückchen“. So, wie ich ihn jetzt und hier mit meinen eigenen Kenntnissen erstellen kann. Vielleicht lerne ich nächste Woche etwas dazu – dann wird er wieder anders. So wie es mir mit meiner eigenen Persönlichkeit ja auch geht. Aber er ist das, was ich liebe. Gerade gestern habe ich meine eigene Vision, meine eigene Position bestärkt bekommen. Und weiß jetzt wieder genau, wo es hingeht und was ich tun will. Geniales Gefühl. Danke, Katharina von Think-big-baby, für die Unterstützung 🙂

www.porzellankeller.de – der Online-Flohmarkt

Es würde mich total freuen, wenn Ihr diesem Blog folgen würdet. Ganz einfach oben rechts klicken.

Ankauf von Geschirr

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  • Sie haben Geschirr von Ihren Eltern geerbt, das nicht zu Ihrem Stil passt?
  • Sie lassen sich scheiden und möchten die Tassen von Ihrem Ex nicht mehr in Ihrem Küchenschrank haben?
  • Sie haben Porzellan geschenkt bekommen, das Ihnen nicht gefällt?

 

Kein Problem, wir kaufen auch Geschirr an. Einfach und bequem können Sie diesen Ballast bei uns loswerden. Im Umkreis von etwa 200 km holen wir es bei Ihnen daheim ab. Sie können es uns auch vorbeibringen oder wir treffen uns irgendwo in der Mitte zur Übergabe. Ansonsten kann Geschirr natürlich auch verschickt werden. Wir bezahlen bar und schon haben Sie ein Problem weniger in Ihrem Leben.

 

Wir freuen uns über Anfragen mit Auflistung der vorhandenen Teile (bitte ohne Macken, Abplatzer oder Verfärbungen), eventuell auch mit Foto, und eigener Preisvorstellung.

Bedenken Sie bei Preisen bitte immer, dass wir als Händler auch Steuern, Löhne und Kosten bezahlen müssen, die bei Privatleuten nicht anfallen. Natürlich wird Ihr Gewinn höher, wenn Sie Ihr Geschirr selbst über Ebay oder diverse Kleinanzeigen-Portale verkaufen. Falls Sie aber keine Lust auf langes Warten, viele Kundenanfragen, mühsames Packen vieler kleiner Pakete, zeitraubendes Beschaffen von Kartons und Verpackungsmaterialien, Reklamationen, Transportschäden, negative Bewertungen und das Entsorgen von übrig gebliebenen, nicht verkauften Teilen haben, dann freuen wir uns über eine Email an:

schmittgabi@porzellankeller.de.

 

 

 

 

 

Vergriffene Artikel – Benachrichtigung

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Viele Kunden fragen mich, warum vergriffene Artikel im Porzellankeller trotzdem noch angezeigt werden. Ganz einfach!

Was nicht mehr vorhanden ist, wurde verkauft. Also: es besteht ein Bedarf dafür, Kunden suchen diese Artikel. Deshalb werden wir uns natürlich alle Mühe geben, diese auch wieder zu beschaffen. Das kann quasi jeden Tag sein, weil wir aus verschiedenen Quellen einkaufen.

Ein kundenfreundlicher Service von uns besteht also darin, dass man sich ganz einfach und bequem benachrichtigen lassen kann, wenn man diese Artikel sucht. Man muss nur auf den Button: „Bei Verfügbarkeit benachrichtigen“ klicken, dann geht ein kleines Fenster auf, in dem man seine Emailadresse angeben kann. Mehr nicht. Und schon bekommt man eine kostenlose und unverbindliche Benachrichtigung, wenn ich den Wunschartikel wieder einstelle. Bequem und einfach!